Beginn
Mi., 08.04.2026,
19:00 - 21:00 Uhr
Dauer
5 Wochen zu je 2 Stunden
„Vom Träumen und dem Wach-sein“ Über die Philosophie von Befindlichkeiten
Einer „Philosophie des Traums“ wird die beständige „Wachheit“ als einzig lebensdienliche Befindlichkeit gegenübergestellt. In diesem Spannungsfeld bewegen sich die vorgestellten Anschauungen, die kritisch hinterfragt werden sollen. Ein Streifzug durch die Geschichte fördert dabei Erstaunliches zutage: So zeigt das Gilgamesch-Epos, dass in frühen Hochkulturen dem Träumen eine größere Bedeutung beigemessen wurde als der Realität. Gleichzeitig offenbaren jedoch auch andere starke Strömungen die Unverzichtbarkeit philosophischer Wachheit für stabile Gemeinschaften. Untersucht wird außerdem, inwieweit unsere eindimensionale Bewertung von Materie in einer immer komplexeren Welt noch angebracht ist – werden wir zu besseren Menschen, wenn wir die Umwelt anders beurteilen? Keine philosophischen Vorkenntnisse erforderlich.